Dr. Schick Zeckenkammkarte

Dr. Schick Zeckenkammkarte

Art.Nr.: HF10191/ZK
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Dr. Schick Zeckenkammkarte für Hunde

Die Zeckenkammkarte hat eine Doppelfunktion: Zeckenkamm + Zeckenkarte. Zecken lassen sich sehr leicht mit der Zeckenkammkarte von Dr. Schick aus dem Haarkleid der Hunde herauskämmen. Praktisch: Mit den 3 Einkerbungen an den Ecken können Sie zudrm ganz einfach festgesogene Zecken beim Hund entfernen.

Praktische Zeckenkammkarte für für unterwegs
immer dabei - passt in jedes Portemonnaie

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Dr. Schick Zeckenkammkarte für Hunde

Die Zeckenkammkarte von Dr. Schick hat eine praktische Doppelfunktion: Zeckenkamm + Zeckenkarte. Oberflächlich befindliche Zecken lassen sich sehr leicht mit dem Zeckenkamm aus dem Haarkleid der Hunde herauskämmen und mit den 3 Einkerbungen an den Ecken können Sie zudem ganz einfach festgesaugte Zecken beim Hund entfernen.

Zecken sind ein großes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier. Gerade Hunde, aber auch ihre Halter sowie Jogger, Spaziergänger und Arbeiter im Grünen sind gefährdet. Die praktische Zeckenkammkarte ist ideal für unterwegs - mit ihrer praktischen Größe hat man sie immer dabei, sie passt in jedes handelsübliche Portemonnaie.

Dr. Schick Zeckenkammkarte für Hunde im Überblick

  • Zeckenkammkarte für Hunde mit Doppelfunktion
  • 1. Zeckenkamm Herauskämmen nicht festgesaugter Zecken aus dem Fell des Hundes
  • 2. Zeckenkamm Entfernen festgesaugter Zecken beim Hund
  • drei unterschiedliche Einkerbungen zum Entfernen von Zecken unterschiedlicher Größe
  • Der Zeckenkamm kann auch als Flohkamm verwendet werden
  • Die Anwendung ist praktisch und einfach
  • Für Hunde und andere Haustiere geeignet
  • handliche - ideal für unterwegs (passt in jedes handelsübliche Portemonnaie)

Die praktische Zeckenkammkarte von Dr. Schick für Hunde mit Doppelfunktion - Zecken herauskämmen und Zecken entfernen

Die Dr. Schick Zeckenkammkarte hat eine praktische Doppelfunktion: Zeckenkamm + Zeckenkarte. Zecken können von Hunden leicht auf den Menschen überwandern. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Hund nach dem Gassigehen oder dem Aufenthalt im Freien sorgfältig nach Zecken abgesucht wird. Noch nicht festgesaugte Zecken lassen sich leicht mit der Zeckenkammkarte von Dr. Schick aus dem Fell des Hundes herauskämmen. Und mit den 3 unterschiedlich großen Einkerbungen können auch festgesaugte Zecken vom Hund entfernt werden. Dabei sollte die Einkerbung immer möglichst hautnah unter die Zecke geschoben werden, dann kann durch leichtes Anheben der Karte und Weiterschieben die Zecke leicht aus der Haut des Hundes herausgezogen werden. Je nach Größe der Zecke wählen Sie die entsprechende passende Einkerbung der Karte. Mit der kleinsten Einkerbung lassen sich sogar auch Zeckenlarven vom Hund entfernen.

Dr. Schick Zeckenkammkarte für Hunde

Packungsinhalt: 1 Dr. Schick Zeckenkammkarte für Hunde
PZN: 6092397
Material: Kunststoff
Farbe: gelb
Hersteller bzw. Marke: Dr. Schick GmbH, Sinsheim, Deutschland
HundeFreuden Art.-Nr.: HF10190/ZK

Zecken erobern Städte und Gärten

Wie kann ich mich schützen? Wie entferne ich eine Zecke?

Wildtiere, wie Füchse, Marder, Igel, Hase oder Eichhörnchen dringen immer mehr in bewohnte Gebiete vor. Mit diesen Wildtieren gelangen auch Parasiten, wie z.B. Zecken in die Stadt, in Wohnsiedlungen und Gärten. Die Zecken finden immer leichter ihre Wirte und können sich kräftig vermehren. So ist auch zu verstehen, dass in manchen stadtnahen Gebieten mehr Zecken zu finden sind als in ländlichen Gegenden. Auch Mäuse tragen wesentlich zur Verbreitung von Zecken bei. Bei einer Untersuchung anlässlich des gehäuften Auftretens von „Borreliose“ (auch „Lyme“-Krankheit genannt) in einer badischen Gemeinde wurden an nur einem Mäuseweibchen mehr als 200 Zecken (hauptsächlich Larven) gefunden.

Hinzu kommt, dass die Zeckenpopulation bedingt durch milde Winter und feuchte Sommer zusätzlich stark ansteigt, denn in einer Vegetation mit hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Zecke äußerst wohl. Kalte Winter und heiße, trockene Sommer reduzieren die Zeckenpopulation dagegen erheblich.

Entwicklungsstadien der Zecken:

  • Nach einer Befruchtung saugt das Weibchen 5-10 Tage Blut und legt bis ca. 2500 Eier in eine lockere Bodenschicht.
  • Nach der Eiablage stirbt die Zecke.
  • Die aus den Eiern schlüpfenden Larven suchen ihren Wirt, saugen 2-5 Tage, lassen sich zu Boden fallen und häuten sich zu Nymphen.
  • Auch deren Leben besteht nur darin, einen Wirt zu suchen und einmalig 3-7 Tage lang Blut zu saugen und sich zur erwachsenen, geschlechtsreifen Zecke weiterzuentwickeln.
  • Eine Blutmahlzeit reicht der Zecke aus, um mehrere Jahre ohne weitere Nahrung zu überleben.
  • Die Gesamtentwicklungszeit einer Zeckengeneration liegt in Europa bei ca. 2 Jahren.

Zecken als Überträger von Krankheitserregern:

Durch Zecken wird regional begrenzt ein Virus übertragen (ca. 500 Erkrankungen pro Jahr), eine Impfung ist möglich und in Risikogebieten zu empfehlen. Diese Immunisierung gegen das FSME-Virus wird volkstümlich auch sehr missverständlich als "Zeckenimpfung" bezeichnet. Eine Zeckenimpfung gibt es jedoch gerade nicht, da es sich bei 99,0 % der von Zecken übertragenen Krankheitserreger um Bakterien ("Borrelien, Ehrlichien, usw.") handelt. Jährlich werden mehr als 100.000 Neuinfektionen mit diesen Bakterien allein in Deutschland gezählt, eine Meldepflicht gibt es nur in wenigen Bundesländern.

Wie kann ich verhindern, dass diese Bakterien in mein Blut gelangen?

- Verhindern, dass eine Zecke in die Haut eindringt. Bei einem Aufenthalt im Gras, an Waldrändern, im Gebüsch bzw. nach Gartenarbeiten die Kleidungs- stücke (am besten helle Kleidung tragen) waschen und trocknen und den Körper nach Zecken absuchen bzw. abduschen.

Wichtig: Auch Katzen, Hunde oder auch andere Haustiere bringen die Zecken nach einem Aufenthalt im Freien mit in die Wohnung, deshalb sollten auch diese Tiere nach Zecken abgesucht und helle Decken an den Schlaf- bzw. Lieblingsplätzen der Tiere ausgelegt werden, so lassen sich Zecken besser finden. Zecken können sehr leicht mit einem Zeckenkamm aus dem Haarkleid der Tiere herausgekämmt werden.

Eine Zecke sollte möglichst frühzeitig, d.h. am besten innerhalb 12 Stunden nach dem Stich entfernt und die Einstichstelle desinfiziert werden. Wird die Zecke frühzeitig entfernt, ist eine Infektion mit Borrelien unwahrscheinlich. Der Stich der Zecke liegt länger als 12 Stunden zurück oder Sie wissen nicht, wann Sie gestochen wurden?

Achten Sie einige Tage bis ca. 4 Wochen nach dem Zeckenstich auf folgende Symptome:

  • a) Hautrötung mit mehr als 4 cm Durchmesser (Erythrema migrans, "Wanderröte"). Diese Hautrötung ist ein sicheres Zeichen für eine Infektion und tritt bei ca. 60 % der Infektionen mit Borrelien auf. Deshalb ist bei dieser auftretenden Hautrötung unbedingt ein Arzt aufzusuchen, es müssen Antibiotika eingenommen werden.
  • b) Weitere Allgemeinsymptome: Fieber, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Muskelschmerzen, Entzündung der Lymphgefäße, Bindehautentzündung oder grippeähnliche Symptome. In diesem Falle einen Arzt aufsuchen mit dem Hinweis auf einen Zeckenstich, es ist eine Antibiotikabehandlung notwendig.

Sollte bei dieser tückischen Borreliosekrankheit eine frühzeitige Behandlung nicht erfolgen, kann dies zu schweren bleibenden Spätschäden führen: Einige Monate bis ca. 2 Jahre nach dem Zeckenstich: Herz-, Haut-, Augen-, Gehirn-, Gelenkerkrankungen, Lähmungen, Nervenentzündungen.

Untersuchen Sie, ob es sich bei der entfernten Zecke um eine Larve (Größe 0,5 mm-1 mm) handelt. Larven sind zumeist keine Überträger von Krankheitserregern. Ob Sie von einer Larve gestochen wurden, lässt sich leicht feststellen: Larven haben nur 3 Beinpaare, Nymphen und erwachsene Zecken haben 4 Beinpaare. Dokumentieren Sie für eine spätere Diagnose das Datum und die Dauer des Zeckenstiches. Natürlich können Sie die Zecke auch in ein Zeckenlabor schicken, um festzustellen, ob die Zecke Träger eines Krankheitserregers ist.

Wie erwischt mich eine Zecke?

Sie streifen die Zecke hauptsächlich von Gräsern, an Büschen oder Sträuchern ab. Dabei findet sich die Larve dicht über dem Erdboden, die Nymphe bis ca. 0,5 m, die erwachsene Zecke bis maximal ca. 1,0 m Höhe über dem Boden. Wichtig ist auch zu wissen, dass Zecken sich oft mehrere Stunden an der Kleidung oder am Körper aufhalten, um eine geeignete Einstichstelle zu finden. Es bleibt also genügend Zeit, abgestreifte Zecken am Körper oder an der Kleidung zu entdecken. Um den Umgang mit Zecken zu lernen, machen Sie in Ihrem Garten einen Test: Nehmen Sie ein weißes Tuch und ziehen Sie dieses über das hohe Gras oder über Wegränder, die an dem Tuch haftenden Zecken geben Aufschluss, in welchem Maße sich die Blutsauger in Ihrer Umgebung aufhalten. Werden oben genannte Vorsichtsmaßnahmen beachtet, dann wird Sie eine Zecke nur selten stechen können. Achten Sie dazu nach einem Stich auf die frühzeitige Entfernung, dann sind Sie vor einer Borrelioseinfektion fast sicher geschützt. Sollte eine Entfernung der Zecke erst später als 12 Stunden nach dem Stich erfolgen, dann ist die Gefahr einer Infektion größer, da ca. jede 5. Zecke Borrelien in sich trägt. Aber, wenn Sie ihren Körper einige Wochen nach dem Stich genau beobachten, dann kann beim Auftreten etwaiger Symptome die Infektionskrankheit "Borreliose" durch eine Antibiotikabehandlung frühzeitig geheilt werden.

Eine gute Nachricht:

Wissenschaftler forschen nach natürlichen Feinden der Zecke. Es gibt Versuche, die Parasiten mittels Nematoden zu vernichten. Diese Würmer gelangen über Körperöffnungen in die Zecke und können mit Hilfe symbiotischer Bakterien die Zecke sozusagen auffressen. Die Würmer könnten mittels einer Flüssigkeit auf Böden und Büsche gespritzt werden, dadurch ließe sich die Zeckenpopulation deutlich reduzieren. Andere Forscher arbeiten an der Züchtung von Pilzen. Bestimmte Pilze dringen in die Atemwege der Zecke ein und zerstören die Zecke von innen heraus. Es gibt auch Forscher, die eine Zecke mit ihren eigenen Waffen bekämpfen wollen. Dazu könnte sich eine bestimmte Wespenart eignen. Die Zeckenwespe dringt mit ihrem Stachel in die Zecke ein und legt ihre Eier ab. Wenn die Zecke Blut saugt, können die Wespeneier heranreifen. Nach mehreren Wochen schlüpfen aus der toten Zecke kleine Wespen. Für die Forscher wird es eine große Herausforderung sein, die nun geeigneten biologischen Bekämp- fungsmittel zu finden. Das Ziel ist vorgegeben, die Zeckenpopulation in Grünanlagen sollte deutlich reduziert werden. Ob Wespen, Pilze oder Fadenwürmer, ganze Wälder werden auch mit diesen biologischen Bekämpfungsmitteln nicht zeckenfrei werden.

Richtige Entfernung von Zecken:

Die Zecke sollte möglichst hautnah gefasst und wenig gequetscht werden. Auf die Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel wie z.B. Öl, Alkohol, Nagellackentferner muss verzichtet werden.

Allgemein werden folgende Entfernungstechniken empfohlen:

  • Zecken gerade herausziehen
  • Zecken herausdrehen

Die Zecke verankert sich mittels eines Speicheldrüsensekrets (sogenannte "Zementsubstanz") in der Haut. Zudem sind die Mundwerkzeuge der Zecken mit erstaunlichen Widerhaken, die eine Entfernung der festgesogenen Zecke erschweren, ausgestattet. Eine Untersuchung an der in Europa weit verbreiteten Zecke Ixodes ricinus ("Gemeiner Holzbock") zeigt, dass eine Zecke am besten aus der Haut herausgedreht werden kann. Beim Herausdrehen der Zecke (im Vergleich zum Herausziehen) verbleiben weniger Anteile von Mundwerkzeugen in der Haut zurück, jedoch wird die Zecke etwas mehr beschädigt. Die Drehbewegung bewirkt einen leichten Zug auf die Zecke, dabei ist der auf die Zecke ausgeübte Druck geringer als dies beim Herausziehen der Fall ist. Wer beide Methoden anwenden will (das Herausziehen der Zecke ist bei vollgesogenen Zecken durchaus sinnvoll) kann die Zeckenzange Ultra Chirurgenstahl von Apotheker Dr. Schick benutzen, diese Zeckenzange hat eine patentierte Doppelfunktion und ist zu vergleichen mit einer "Zeckenzange plus integrierter Zeckenkarte". Mit der Zange lassen sich kleine Zecken (möglichst hautnah fassen) einfach herausziehen oder herausdrehen. Vollgesogene Zecken, die erbsengroß werden können, sollten mittels der Einkerbung in der Greifertasche (ähnlich einer "Zeckenkarte") hautnah gefasst und aus der Haut herausgezogen werden, damit die Zecke nicht gequetscht wird.

Copyright: Apotheker Dr. Gerhard Schick, Sinsheim

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