Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl Dr.Schick für Mensch & Hund

Artikelnummer: HF10190


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Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl Dr.Schick für Mensch und Hund

Erstklassige Zeckenzange von Dr. Schick. Zum sicheren und schnellen Entfernen von Zecken im Hunde- und Katzenfell sowie der Menschenhaut. Vorteile dieser Zeckenzange ULTRA von Dr. Schick: breite Greifer (5 mm breit), dünne Greiffläche (Die Zecken werden nicht gequetscht), hoher Greiferdruck, zusätzliche Einkerbung mit Greifertasche (wie z.B. bei einer Zeckenkarte).

Den Blutsauger in die Zange nehmen - und schnell und sicher entfernen.


Stck

Beschreibung

Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl Dr.Schick für Mensch und Hund

Sicheres und leichtes Entfernen von Zecken - mit Hilfe der Dr. Schick Zeckenzange ULTRA Edelstahl /Chirurgenstahl

Hundebesitzer und und Katzenbesitzer kennen das: Kaum steigen die Temperaturen, sind sie wieder aktiv - Zecken! Schon ab ca. acht Grad machen sich die blutsaugenden Spinnentiere im hohen Gras und auf Sträuchern auf die Suche nach neuen Wirten.

Zecken sind ein großes Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier. Vor allem Hunde und Katzen, aber auch ihre Halter, Jogger, Spaziergänger und Arbeiter im Grünen sind gefährdet.

Hat zum Beispiel umsichtiges Verhalten oder die richtige Prophylaxe nicht geholfen und doch einer dieser Blutsauger angebissen, ist es sehr wichtig, die Zecke möglichst schnell und schonend zu entfernen, um Krankheiten wie FSME oder Borreliose zu vermeiden.

Wichtig: Die Stichstelle sollte nach dem Entfernen der Zecke auch bei Hunden und Katzen immer desinfiziert werden.

Dr. Schick Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl - für schnelles & sicheres Entfernen der Zecke bei Menschen, Hunden und Katzen

  • Präziser Greifer aus Metall: Edelstahl / Chirurgenstahl (5 mm breit), dünne Greiffläche (Zecken werden nicht gequetscht)
  • auch die nur wenige Millimeter großen Zeckenlarven können erfasst werden
  • zusätzliche Einkerbung im Griff mit Greifertasche (wie z.B. bei einer Zeckenkarte) für vollgesogene Zecken
  • Metall-Greifer bestehen aus hochwertigem medizinischem Edelstahl (Chirurgenstahl)
  • hoher Greiferdruck der zeckenzange zum sicheren Herausziehen der Zecken
  • bei richtiger Anwendung kein Verbleiben von Rückständen wie z.B. dem Stechapparat
  • Anwendung einfach, Zeckenzange geeignet zur Entfernung von Zecken an Hund , Katze und Mensch

Dr. Schick Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl - den Blutsauger in die Zange nehmen - und schnell und sicher entfernen.

Die Zeckenzange ist bei Hund & Katze einfach in der Anwendung, denn durch den idealen Greifdruck der Zeckenzange lassen sich auch tief im Fell sitzende Zecken gut entfernen.

Für Haustierbesitzer ist in der Zeckensaison besondere Vorsicht angesagt, denn freilaufende Vierbeiner sind in idealer Angriffshöhe für Zecken. Von Hund und Katze können die Spinnentiere auch auf den Menschen überwandern, oder sie fallen im Haus ab und legen dort irgendwo ihre Eier.

HundeFreuden Experten TIPP: Als Zecken- und Wundnachbehandlung ist das bewährte und gut verträgliche Ballistol Pflegeöl Animal geeignet. Das Universal-Tierpflegeöl für alle Felle eignet sich für Hunde, Katzen und Pferde. Es lindert Juckreiz, wirkt desinfizierend, fördert das Haarwachstum und löst Verkrustungen.

Dr. Schick Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl - für Mensch und Tier
Packungsinhalt: 1 Dr. Schick Zeckenzange ULTRA Chirurgenstahl
Zeckenzange mit Greifer aus Metall: Edelstahl / Chirurgenstahl
Anwendung einfach, Zeckenzange geeignet zur Entfernung von Zecken an Hund, Katze und Mensch
PZN-Nr: 6715711
Hersteller bzw. Marke: Dr. Schick GmbH, Sinsheim, Deutschland
HundeFreuden Art.-Nr.: HF10190

Zecken entfernen

Richtige Entfernung von Zecken

Ist das Herausdrehen der Zecke besser als das Herausziehen?

Die Frage, wie Zecken entfernt werden sollten, wird in den Medien kontrovers diskutiert. Absolute Einigkeit besteht darin, dass keine Hilfsmittel (Öl, Alkohol, Vaseline, Nagellack, etc.) bei der Entfernung verwendet werden dürfen.

Eine festgesogene Zecke sollte auch sofort entfernt werden, da das Infektionsrisiko bezüglich der Übertragung von Borrelien mit der Dauer des Saugaktes stark ansteigt.

Alle Wissenschaftler bestätigen, dass folgende Entfernungstechniken möglich sind:
1. Zecke gerade herausziehen
2. Zecke herausdrehen

Bezüglich der Entfernung von Zecken haben R. de Boer und Anton E.J.M. van den Bogaard (Department of Medical Microbiology, University of Limburg, Maastricht) im Jahr 1993 eine Untersuchung durchgeführt und die Entfernungstechniken "Herausdrehen" und "Herausziehen" verglichen. Im Widerspruch zu vielen Veröffentlichungen in den Medien ergaben diese Untersuchungen folgende Ergebnisse:

Zusammenfassung der Untersuchung - Objekt: Ixodes ricinus (Europäische Zecke, "Gemeiner Holzbock").

Ergebnis beim Herausziehen der Zecke:

  • 70 % Anteile der Mundwerkzeuge blieben im Wirt zurück, die Fragmente waren dabei z.T. wesentlich größer als beim Drehen
  • 44 % der Zecken waren leicht beschädigt

Ergebnis beim Herausdrehen der Zecke:

  • 20 % Anteile der Mundwerkzeuge blieben im Wirt zurück, die Fragmente waren dabei jedoch wesentlich kleiner als beim Herausziehen
  • 80 % der Zecken waren leicht beschädigt

De Boer und van den Bogaard betrachten es als Vorteil, wenn die Zecke herausgedreht wird, da der Druck auf die Zecke geringer ist als dies beim Herausziehen der Fall ist. Des Weiteren verbleiben beim Herausdrehen nur Teile des Hypostoms, das hauptsächlich aus Chitin besteht und keine Borrelien enthält, zurück.

Die Zecken verankern sich mittels eines Speicheldrüsensekrets (sog. "Zementsubstanz") in der Haut, zudem sind die Mundwerkzeuge der Zecke mit erstaunlichen Widerhaken ausgestattet. So erklärt sich, dass beim Herausziehen der Zecke wesentlich mehr Kraft und Druck auf die Zecke ausgeübt werden muss als dies beim Herausdrehen der Fall ist. Beim Herausziehen der Zecke können größere Anteile von Mundwerkzeugen in der Haut zurückbleiben, beim Herausdrehen wird die Zecke etwas mehr beschädigt jedoch vollständiger entfernt.

Eine Zecke sollte bei der Entfernung möglichst wenig gequetscht werden soll. Allerdings gibt es keine Untersuchungen, die ein erhöhtes Risiko einer Borrelioseinfektion beim Quetschen der Zecke belegen. Eine Studie mit Wüstenmäusen zeigt, dass das Quetschen von vollgesogenen Zecken die Infektionsrate nicht erhöht und die Infektionswahrscheinlichkeit nur mit der Dauer des Saugaktes korreliert. Es konnte festgestellt werden, dass innerhalb der ersten 12 Stunden fast keine Übertragung der Erreger stattfindet. Die Übertragungsrate steigt nach mehr als 24 Stunden auf etwa 30-50 %, nach 48 Stunden auf fast 100 %. Es lässt sich zeigen, dass die Zecke während des Saugaktes relativ große Mengen überschüssigen Wassers in den Wirt zurückgibt. Dadurch bewahrt die Zecke ihr inneres osmotisches Gleichgewicht und konzentriert die Menge an verwertbaren Substanzen, eine Infektion mit Borrelien erfolgt hauptsächlich nur in diesem Stadium.

Zu beachten: Das FSME-Virus hält sich in größerer Dichte in den Speicheldrüsen auf, so dass eine Infektion mit diesem Virus bereits in der ersten Phase des Saugaktes (mit der Abgabe von Speicheldrüsensekret in die Stichwunde) erfolgen kann.

Empfehlung für den Laien bezüglich der Entfernung von festgesogenen Zecken:

  • Zecke mit einer Zeckenzange hautnah fassen und herausdrehen.
  • Alternativ kann die Zecke auch mit einer festschließenden Metallzange oder einer Zeckenkarte gefasst und herausgezogen werden.
  • Eine festgesogene Zecke sollte möglichst innerhalb von 12 Stunden nach dem Stich entfernt und die Einstichstelle desinfiziert werden.

Wer die Entfernungstechniken "Zeckenkarte" und "Zeckenzange" kombiniert anwenden will, kann die Zeckenzange aus Chirurgenstahl von Apotheker Dr. Schick benutzen, diese Zeckenzange ist zu vergleichen mit einer normalen Zeckenzange aus Edelstahl mit integrierter Zeckenkarte.

Literatur: Removal of Attached Nymphs and Adults of Ixodes ricinus. R. de Boer , Journal. of. med. entomology, VOL: 30(4); p. 748-52 / 1993

Copyright: Apotheker Dr. Gerhard Schick, Sinsheim

Über Zecken

Zecken erobern Städte und Gärten

Wie kann ich mich schützen? Wie entferne ich eine Zecke?

Wildtiere, wie Füchse, Marder, Igel, Hase oder Eichhörnchen dringen immer mehr in bewohnte Gebiete vor. Mit diesen Wildtieren gelangen auch Parasiten, wie z.B. Zecken in die Stadt, in Wohnsiedlungen und Gärten. Die Zecken finden immer leichter ihre Wirte und können sich kräftig vermehren. So ist auch zu verstehen, dass in manchen stadtnahen Gebieten mehr Zecken zu finden sind als in ländlichen Gegenden. Auch Mäuse tragen wesentlich zur Verbreitung von Zecken bei. Bei einer Untersuchung anlässlich des gehäuften Auftretens von ?Borreliose? (auch ?Lyme?-Krankheit genannt) in einer badischen Gemeinde wurden an nur einem Mäuseweibchen mehr als 200 Zecken (hauptsächlich Larven) gefunden.

Hinzu kommt, dass die Zeckenpopulation bedingt durch milde Winter und feuchte Sommer zusätzlich stark ansteigt, denn in einer Vegetation mit hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Zecke äußerst wohl. Kalte Winter und heiße, trockene Sommer reduzieren die Zeckenpopulation dagegen erheblich.

Entwicklungsstadien der Zecken: Nach einer Befruchtung saugt das Weibchen 5-10 Tage Blut und legt bis ca. 2500 Eier in eine lockere Bodenschicht. Nach der Eiablage stirbt die Zecke. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven suchen ihren Wirt, saugen 2-5 Tage, lassen sich zu Boden fallen und häuten sich zu Nymphen. Auch deren Leben besteht nur darin, einen Wirt zu suchen und einmalig 3-7 Tage lang Blut zu saugen und sich zur erwachsenen, geschlechtsreifen Zecke weiterzuentwickeln. Eine Blutmahlzeit reicht der Zecke aus, um mehrere Jahre ohne weitere Nahrung zu überleben. Die Gesamtentwicklungszeit einer Zeckengeneration liegt in Europa bei ca. 2 Jahren.

Zecken als Überträger von Krankheitserregern:

Durch Zecken wird regional begrenzt ein Virus übertragen (ca. 500 Erkrankungen pro Jahr), eine Impfung ist möglich und in Risikogebieten zu empfehlen. Diese Immunisierung gegen das FSME-Virus wird volkstümlich auch sehr missverständlich als "Zeckenimpfung" bezeichnet. Eine Zeckenimpfung gibt es jedoch gerade nicht, da es sich bei 99,0 % der von Zecken übertragenen Krankheitserreger um Bakterien ("Borrelien, Ehrlichien, usw.") handelt. Jährlich werden mehr als 100.000 Neuinfektionen mit diesen Bakterien allein in Deutschland gezählt, eine Meldepflicht gibt es nur in wenigen Bundesländern.

Wie kann ich verhindern, dass diese Bakterien in mein Blut gelangen?

- Verhindern, dass eine Zecke in die Haut eindringt. Bei einem Aufenthalt im Gras, an Waldrändern, im Gebüsch bzw. nach Gartenarbeiten die Kleidungs- stücke (am besten helle Kleidung tragen) waschen und trocknen und den Körper nach Zecken absuchen bzw. abduschen.

Wichtig: Auch Katzen, Hunde oder auch andere Haustiere bringen die Zecken nach einem Aufenthalt im Freien mit in die Wohnung, deshalb sollten auch diese Tiere nach Zecken abgesucht und helle Decken an den Schlaf- bzw. Lieblingsplätzen der Tiere ausgelegt werden, so lassen sich Zecken besser finden. Zecken können sehr leicht mit einem Zeckenkamm aus dem Haarkleid der Tiere herausgekämmt werden.

Eine Zecke sollte möglichst frühzeitig, d.h. am besten innerhalb 12 Stunden nach dem Stich entfernt und die Einstichstelle desinfiziert werden. Wird die Zecke frühzeitig entfernt, ist eine Infektion mit Borrelien unwahrscheinlich. Der Stich der Zecke liegt länger als 12 Stunden zurück oder Sie wissen nicht, wann Sie gestochen wurden? Achten Sie einige Tage bis ca. 4 Wochen nach dem Zeckenstich auf folgende Symptome: a) Hautrötung mit mehr als 4 cm Durchmesser (Erythrema migrans, "Wanderröte"). Diese Hautrötung ist ein sicheres Zeichen für eine Infektion und tritt bei ca. 60 % der Infektionen mit Borrelien auf. Deshalb ist bei dieser auftretenden Hautrötung unbedingt ein Arzt aufzusuchen, es müssen Antibiotika eingenommen werden. b) Weitere Allgemeinsymptome: Fieber, Kopfschmerzen, Mattigkeit, Muskelschmerzen, Entzündung der Lymphgefäße, Bindehautentzündung oder grippeähnliche Symptome. In diesem Falle einen Arzt aufsuchen mit dem Hinweis auf einen Zeckenstich, es ist eine Antibiotikabehandlung notwendig. Sollte bei dieser tückischen Borreliosekrankheit eine frühzeitige Behandlung nicht erfolgen, kann dies zu schweren bleibenden Spätschäden führen: Einige Monate bis ca. 2 Jahre nach dem Zeckenstich: Herz-, Haut-, Augen-, Gehirn-, Gelenkerkrankungen, Lähmungen, Nervenentzündungen.

Untersuchen Sie, ob es sich bei der entfernten Zecke um eine Larve (Größe 0,5 mm-1 mm) handelt. Larven sind zumeist keine Überträger von Krankheitserregern. Ob Sie von einer Larve gestochen wurden, lässt sich leicht feststellen: Larven haben nur 3 Beinpaare, Nymphen und erwachsene Zecken haben 4 Beinpaare. Dokumentieren Sie für eine spätere Diagnose das Datum und die Dauer des Zeckenstiches. Natürlich können Sie die Zecke auch in ein Zeckenlabor schicken, um festzustellen, ob die Zecke Träger eines Krankheitserregers ist.

Wie erwischt mich eine Zecke?

Sie streifen die Zecke hauptsächlich von Gräsern, an Büschen oder Sträuchern ab. Dabei findet sich die Larve dicht über dem Erdboden, die Nymphe bis ca. 0,5 m, die erwachsene Zecke bis maximal ca. 1,0 m Höhe über dem Boden. Wichtig ist auch zu wissen, dass Zecken sich oft mehrere Stunden an der Kleidung oder am Körper aufhalten, um eine geeignete Einstichstelle zu finden. Es bleibt also genügend Zeit, abgestreifte Zecken am Körper oder an der Kleidung zu entdecken. Um den Umgang mit Zecken zu lernen, machen Sie in Ihrem Garten einen Test: Nehmen Sie ein weißes Tuch und ziehen Sie dieses über das hohe Gras oder über Wegränder, die an dem Tuch haftenden Zecken geben Aufschluss, in welchem Maße sich die Blutsauger in Ihrer Umgebung aufhalten. Werden oben genannte Vorsichtsmaßnahmen beachtet, dann wird Sie eine Zecke nur selten stechen können. Achten Sie dazu nach einem Stich auf die frühzeitige Entfernung, dann sind Sie vor einer Borrelioseinfektion fast sicher geschützt. Sollte eine Entfernung der Zecke erst später als 12 Stunden nach dem Stich erfolgen, dann ist die Gefahr einer Infektion größer, da ca. jede 5. Zecke Borrelien in sich trägt. Aber, wenn Sie ihren Körper einige Wochen nach dem Stich genau beobachten, dann kann beim Auftreten etwaiger Symptome die Infektionskrankheit ?Borreliose? durch eine Antibiotikabehandlung frühzeitig geheilt werden.

Eine gute Nachricht:

Wissenschaftler forschen nach natürlichen Feinden der Zecke. Es gibt Versuche, die Parasiten mittels Nematoden zu vernichten. Diese Würmer gelangen über Körperöffnungen in die Zecke und können mit Hilfe symbiotischer Bakterien die Zecke sozusagen auffressen. Die Würmer könnten mittels einer Flüssigkeit auf Böden und Büsche gespritzt werden, dadurch ließe sich die Zeckenpopulation deutlich reduzieren. Andere Forscher arbeiten an der Züchtung von Pilzen. Bestimmte Pilze dringen in die Atemwege der Zecke ein und zerstören die Zecke von innen heraus. Es gibt auch Forscher, die eine Zecke mit ihren eigenen Waffen bekämpfen wollen. Dazu könnte sich eine bestimmte Wespenart eignen. Die Zeckenwespe dringt mit ihrem Stachel in die Zecke ein und legt ihre Eier ab. Wenn die Zecke Blut saugt, können die Wespeneier heranreifen. Nach mehreren Wochen schlüpfen aus der toten Zecke kleine Wespen. Für die Forscher wird es eine große Herausforderung sein, die nun geeigneten biologischen Bekämp- fungsmittel zu finden. Das Ziel ist vorgegeben, die Zeckenpopulation in Grünanlagen sollte deutlich reduziert werden. Ob Wespen, Pilze oder Fadenwürmer, ganze Wälder werden auch mit diesen biologischen Bekämpfungsmitteln nicht zeckenfrei werden.

Richtige Entfernung von Zecken:

Die Zecke sollte möglichst hautnah gefasst und wenig gequetscht werden. Auf die Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel wie z.B. Öl, Alkohol, Nagellackentferner muss verzichtet werden.

Allgemein werden folgende Entfernungstechniken empfohlen:

  • Zecken gerade herausziehen
  • Zecken herausdrehen

Die Zecke verankert sich mittels eines Speicheldrüsensekrets (sogenannte ?Zementsubstanz?) in der Haut. Zudem sind die Mundwerkzeuge der Zecken mit erstaunlichen Widerhaken, die eine Entfernung der festgesogenen Zecke erschweren, ausgestattet. Eine Untersuchung an der in Europa weit verbreiteten Zecke Ixodes ricinus (?Gemeiner Holzbock?) zeigt, dass eine Zecke am besten aus der Haut herausgedreht werden kann. Beim Herausdrehen der Zecke (im Vergleich zum Herausziehen) verbleiben weniger Anteile von Mundwerkzeugen in der Haut zurück, jedoch wird die Zecke etwas mehr beschädigt. Die Drehbewegung bewirkt einen leichten Zug auf die Zecke, dabei ist der auf die Zecke ausgeübte Druck geringer als dies beim Herausziehen der Fall ist. Wer beide Methoden anwenden will (das Herausziehen der Zecke ist bei vollgesogenen Zecken durchaus sinnvoll) kann die Zeckenzange Ultra Chirurgenstahl von Apotheker Dr. Schick benutzen, diese Zecken-zange hat eine patentierte Doppelfunktion und ist zu vergleichen mit einer "Zeckenzange plus integrierter Zeckenkarte". Mit der Zange lassen sich kleine Zecken (möglichst hautnah fassen) einfach herausziehen oder herausdrehen. Vollgesogene Zecken, die erbsengroß werden können, sollten mittels der Einkerbung in der Greifertasche (ähnlich einer ?Zeckenkarte?) hautnah gefasst und aus der Haut herausgezogen werden, damit die Zecke nicht gequetscht wird.

Copyright: Apotheker Dr. Gerhard Schick, Sinsheim


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